Innovation Magazin

Schwieriges Rapsjahr 2011

Was kann man daraus lernen?

Ludger Alpmann, Deutsche Saatveredelung AG · Lippstadt


In der Natur ist für fast alle Lebewesen für die Entwicklung die Temperatur von entscheidender Bedeutung. Der Herbst 2010 war zu nass und zu kalt. So wurde durch die kühlen Nachttemperaturen bei sehr feuchten Bodenverhältnissen im September die Bodentemperatur deutlich abgesenkt. Gleichzeitig waren relativ viele Poren des Bodens mit Wasser statt mit Luft gefüllt. Da Wasser ein guter Wärmeleiter ist und die Verdunstung an der Oberfläche ebenfalls Wärme entzieht, haben sich die Bodentemperaturen im Herbst 2010 nicht mehr erholt. In einem normal verlaufenden Jahr benötigt Raps für die Ausprägung von zwölf Laubblättern eine Temperatursumme von 850 °C. Im Herbst 2010 standen vom Auflaufen bis zur Vegetationsruhe teilweise nur 550 °C zur Verfügung. Daraus konnten bestenfalls acht vollentwickelte Blätter erwachsen.

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