Innovation Magazin

Ackerfuchsschwanz

Wie geht man damit um - am Beispiel der Marsch

Tjard Ommen


Der Ackerfuchsschwanz ist seit Jahrzehnten das Problemungras in der Marsch. Bisher war das ackerbauliche Vorgehen bestimmt durch ein „weiter so wie bisher und her mit dem neuen Herbizid“. Leider ist weit und breit kein neuer, hoffnungsvoller Wirkstoff in der Entwicklung. Seit vor ca. 15 Jahren das Produkt Atlantis WG zugelassen wurde, gab es schon vier Jahre später, nach Einsatz mit überwiegend voller Aufwandmenge nachgewiesene Resistenzen bei diesem Produkt (Beprobung durch den Autor, Analyse durch die PlantaLyt GmbH). Es muss zurzeit darum gehen, zu optimalen  Behandlungsbedingungen (hohe relative Luftfeuchte, Windstille, Temperaturen unter 20 °C) mit guter Applikationstechnik (z. B. Doppelflachstrahldüse) und Zugabe von Additiven (z. B. AHL, Wasserkonditionierer) die noch wirksamen Produkte bestmöglich einzusetzen. Neue Wirkstoffe mit neuem mode of action wird es in den nächsten 10 Jahren nicht geben, so die Aussagen der forschenden Industrie.

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