Innovation Magazin

Ultrafrühe Maissorten

Die Rettung nach der letzten Sommerdürre?

Luisa Lilienkamp


Der letzte Sommer war extrem trocken. Die Ernten fielen gering aus. Vor allem die Maissilos blieben leer. Trotzdem sind das keine Gründe, die Köpfe hängen zu lassen, denn mit ultrafrühen Maissorten kann ein drohender Futtermangel durch eine deutlich frühere Ernte entspannt werden. Die Maisbestände litten am häufigsten unter verkürztem Längenwachstum und/oder nur schlecht ausgebildeten Kolben. Da der Kolbenanteil bei Silomais 50–60 % des Ertrages ausmacht, kann sich jeder vorstellen, dass die Erträge, wenn auch regional unterschiedlich, entsprechend gering ausgefallen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die Energiekonzentrationen der Silagen entsprechend niedrig sind. Ein weiteres Problem war der diesjährige etwa vier Wochen frühere Häckseltermin und die ebenfalls geringen Grasernten. Daraus ergibt sich, dass mit dem wenigen Futter aus diesem Jahr im kommenden Jahr auch noch mindestens ein Monat länger auszukommen ist.

 

 

Vollständiger Artikel als PDF

X
Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.