Innovation Magazin

Biodiversität wagen

Potenzial von Wiesenkräutern in Dauergrünland und Ackerfutterbau

Dr. Ralf Loges ∙ Kiel


Die Trockenheit hatte 2018 große Teile Norddeutschlands fest im Griff. Ansonsten hochproduktive Grünland- und Ackergrasbestände, eigten über Monate Wachstumsstillstand, während tiefwurzelnde Wiesenkräuter wie Spitzwegerich und Leguminosen wie Rotklee, Luzerne oder Hornschotenklee scheinbar unbeeindruckt Zuwächse aufzeigten. Als Folge der Klimaveränderungen warnen Agrarmeteorologen vor langfristig negativen Folgen auch im Futterbau. Wetterextremlagen mit längerem Ausbleiben von Niederschlägen werden in Zukunft wahrscheinlicher und reduzieren die Ertragssicherheit gewohnter Futtererzeugungssysteme. Internationale Experten raten dazu, sich breiter in der Artenwahl aufzustellen und vor allen Dingen über die Integration von trockenheitstoleranteren Gräsern bzw. tiefwurzelnden Leguminosen oder gar Wiesenkräutern das Ertragsausfallrisiko beizukünftig drohenden Trockenzeiten zu reduzieren.

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