Innovation Magazin

Dem Ackerfuchsschwanz pflanzenbaulich begegnen

Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und Zwischenfrüchte im Fokus

Günter Stemann · Soest


In vielen Regionen mit schweren Lehm- oder Tonböden hat sich der Ackerfuchsschwanz durch die Verbreitung der ausgeprägten Resistenz gegen die spezifischen Gräserherbizide zum größten Problem des Ackerbaus entwickelt. Hohe Besatzdichten treten mit Getreide in Konkurrenz, erschweren bzw. behindern die Ernte und können so den Ertrag mindern. Wenn das Ungras nur noch durch mehrfache (kostspielige), teils stressauslösende Herbizidmaßnahmen mit Boden- und Blattherbiziden kontrolliert werden kann, besteht die Gefahr, dass die Resistenzentwicklung rasch voranschreitet und sich auf weitere Wirkstoffgruppen ausdehnt. So zeigen bereits Sulfonylharnstoffe in Maisherbiziden eine deutlich verminderte Wirkung auf Ackerfuchsschwanz. Es ist daher keine Lösung, nur auf chemische Maßnahmen zu setzen. Zwingend notwendig ist es, dem Ackerfuchsschwanz zunächst durch ackerbauliche Strategien so weit wie möglich die Entwicklungsbasis zu entziehen.

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